Nicht noch so ein langweiliger Blog …
Ich wünschte, ich könnte jetzt schon sagen, wohin das hier führen soll. Oder was das hier werden soll. Aber um ehrlich zu sein habe ich nicht die blasseste Ahnung. Es ist eine Idee, ein Impuls – und Impulskontrolle ist sicher nicht meine größte Stärke. Also mach ich einfach mal. Aller Voraussicht nach werden die meisten Beiträge hier, so es denn überhaupt mehr als dieser eine werden, auf ähnliche Weise entstehen. Sie entspringen einem Impuls. Insofern habe ich gerade überhaupt keine Ahnung, wie oft ich hier schreiben will und werde, oder wie langatmig oder ausschweifend meine Gedanken hierher finden – oder eben wie kurz. Schaun mer mal.
Schon früher hab ich geschrieben. Gedichte, Kurzgeschichten. Ein paar dieser eher schwierigen Versuche finden sich tatsächlich noch heute veröffentlicht auf einer Website für erotische Geschichten. Nein, ich verrate weder welche Seite das war, noch, wie mein damaliges Pseudonym lautete. Ich verlor allerdings irgendwann die Lust daran, denn den dort anzutreffenden Lesern ging es einzig und allein um den kunstvoll beschriebenen Akt an sich, während ich mich viel lieber mit der Geschichte drum herum beschäftigte. Und mit Geschichten um „rot und prall leuchtende Luststäbe“ konnte ich mich dann doch nicht mehr identifizieren. Insofern fand diese Episode ein schnelles Ende.

Naja … und nun sind wir hier. Bei einem neuen Versuch in einem glücklicherweise anderen Genre. Wobei die Bestimmtheit dieser Aussage etwas waghalsig ist angesichts des Umstandes, dass ich ja – wie einleitend erklärt – noch nicht weiß, was das hier werden soll. Aber zur Beruhigung: um standhafte Lümmel wird es nicht gehen. Also zumindest nicht solche. Vorgenommen hab ich mir über Musik, Menschen, Kreativität, natürlich Photographie und vielleicht auch Politik und Alltägliches zu schreiben. Im Prinzip stelle ich mir vor, hier eine Art Metainformation zu meinen Bildern zu liefern. Was für ein Typ macht solche Bilder? Hier gibt eine mögliche Antwort.
Und der erhoffte wie positive Nebenaspekt ist dann hoffentlich, dass ich auch endlich wieder mehr Bilder mache. Mein 2026-Order beherbergt aktuell exakt eine Rolle 120er Film. Zugegeben, hier stehen noch ein paar weitere Rollen auf dem Schreibtisch, aber die sind auch nicht ausnahmslos aus 2026. Insofern gibt es da offensichtlich Nachholbedarf. Zumindest aus meiner Sicht, weil ich mag es ja Bilder zu machen. Und ich mag meine Bilder. Also grundsätzlich zumindest.
Da dieser Beitrag gleichzeitig dem Test meiner Blog-Einstellungen dient, belasse ich das für den Moment mal dabei. Mal gucken, was mir die nächsten Tage so an Themen über den Weg läuft. Ein paar Ideen hätte ich schon. So beschäftigt mich gerade sehr das Buch „kreativ. Die Kunst zu sein“ von Rick Rubin aus 2023. Ein Buch voller beachtlicher Wahrheiten. Oder ich nutze das hier um mich selbst unter Druck zu setzen, die Filme auf meinem Schreibtisch zu entwickeln. Wenn man es aufgeschrieben hat, muss man es auch machen … oder?
Bis dahin …
liebe Grüße
Timo aka ODIN

